Schmerz muss vor Gott nicht beschönigt werden. Jerusalems Einsamkeit, Schuld und Verlust bekommen in der Klage eine Sprache, während das Gericht in seiner ganzen Schwere stehen bleibt.
Gerade im tiefsten Leid wächst eine leise Hoffnung: Gottes Erbarmen ist nicht erschöpft. Klage erscheint damit nicht als Ende des Glaubens, sondern als ehrliches Festhalten an Gott, wenn...